Castro
05.10.2004, 20:13
So manch einer von unseren Lesern, mag jetzt in seinem stillen Kämmerlein sitzen und sich fragen, was ihm denn dieses Spiel in Zukunft so bieten soll.
Viel gehört man ja bis jetzt noch nicht und selbst die Kollegen der Print-Presse konnten noch nicht wirklich viel über dieses Spiel schreiben.
Der Grund hierfür sind die Entwickler von Heuristic Park und an oberster Stelle natürlich D.W. Bradley (Wizardry V – VIII), die sich in Sachen Informationspolitik ein wenig schwer tun und kaum neues Material für die Presse freigeben. So hat das Spiel schon jetzt eine wirklich tolle Entwicklung hingelegt…
Der Blick in eine neue Welt
Zum Glück konnten wir bei Crimson Cow in Hamburg (verantwortlich für das Spiel hier in Deutschland) einen Blick auf die aktuellste Version werfen und waren so in der Lage in eine gänzlich neue Welt einzutauchen.
Auch war es uns weltweit als erstes Magazin überhaupt möglich, die neuen Außenareale zu bewundern, aber dazu später mehr.
Dungeon Lords präsentiert sich dem Spieler auf den ersten Blick wie eine Mischung aus Gothic 2, Morrowind und Diablo 2. Auch wenn man dem Spiel mit dieser Art „Schubladendenken“ ein wenig unrecht tut, so ist es doch für den interessierten Spieler wichtig, dieses wenigstens ungefähr zuordnen zu können.
Die 3D-Grafik ist wirklich atemberaubend und lädt zum munteren Monsterschnetzeln ein. Die verschiedenen Gegner sind traumhaft animiert und (man mag es kaum glauben) in Sachen KI wirklich richtig fiese Gesellen. Wo bei anderen Titeln versucht wird den Spieler mit einer Vielzahl an Gegnern zu attackieren, agieren die Angreifer hier weitaus geschickter.
Sobald mehr als ein Gegner auf den Spieler zustürmt, versuchen diese ihn in die Zange zu nehmen. Auch nehmen sie nicht einfach ihren eigenen Tod in Kauf, sobald man sich im Kampf befindet.
Merkt ein Gegner, dass er unterliegen könnte, kann es also auch durchaus passieren, dass dieser versucht zu entkommen. Durch eigene Zauber werden die Kämpfe zusätzlich zum Erlebnis. Unsere persönlichen Lieblinge sind derzeit „Sword of Baal“ (leuchtendes Schwert) in Kombination mit dem Zeitzauber. Bei solchen Fights kommt Kinofeeling pur auf. Vergleichbar mit der Bullet-Time aus Max Payne verläuft alles um einen herum in Zeitlupe während man genüßlich mit dem lieben Schwert die Monster in Geschnetzeltes verwandelt.
In den ersten Versionen des Spieles, die wir sehen konnten, fanden all die schicken Kämpfe meist in Städten, riesigen Magiertürmen oder, wie der Name es schon vermuten lässt, in Dungeon statt. In dieses trauten wir aber auch schon oft unseren Augen nicht. Denn das Team rund um D.W. Bradley hat es in der frühen Version schon geschafft eine nahezu perfekte Atmosphäre in den Verliesen und düsteren Gewölben aufzubauen...auf gut Deutsch:
"Ich bin ein Spieler, ich will hier nicht raus!!!"
Die Außenwelt: FANTASTISCH!
Wie schon vorher beschrieben, konnten wir weltexklusiv als erstes Magazin überhaupt einen Blick auf die Außenwelt werfen.
Die Grafik in der Stadt und in den unterirdischen Gewölben war ja schon fantastisch und man mag es kaum glauben, bei der Außenwelt haben sich die Entwickler wirklich selbst übertroffen.
Ein wenig (aber nur gaaanz wenig) können wir schon verstehen, dass man sich besonders hier bedeckt gehalten hat, denn wenn andere Studios sehen, wie grandios Heuristic Park die Außenwelt zum Leben erweckt hat, dürften einige von denen ihre Entwicklung um Monate nach hinten verschieben.
Die ganze Welt „lebt“. Die Bäume bewegen sich im Wind und auch die Gräser. Läuft unser Held z.B. zwischen Gestrüpp, biegen sich die Äste zur Seite. So etwas hat man bis jetzt wirklich noch in keinem Rollenspiel zu Gesicht bekommen.
An dieser Stelle verrieten uns die Jungs von Crimson Cow sogar noch etwas.
In der aktuellen Version gibt es nur eine Windgeschwindigkeit, in der nächsten (die wir natürlich auch umgehend in Augenschein nehmen wollen für euch) wird es davon mehrere geben.
Ersteindruck: Sehr Gut!
Es kommt nicht oft vor, dass man Spiele entdeckt, die man vorher nicht wirklich auf der Rechnung hatte und die einen dann dermaßen faszinieren, dass man ihren Release nicht mehr erwarten kann.
Dungeon Lords ist eine solche löbliche Ausnahme.
Wenn ich etwas bemängeln kann, dann ist es derzeit nur die Informationspolitik von Heuristic Park, wo man sich mit Freigabe von neuem Material so dermaßen schwer tut, das dieser wirklich tolle Titel momentan noch für viele Zocker schlichtweg unbekannt ist.
Man kann zu Recht stolz auf den bisherigen Entwicklungsstand sein, aber jetzt ist es einfach an der Zeit, dies auch der Öffentlichkeit deutlicher zu zeigen, auch wenn vielleicht die Gefahr besteht, dass der ein oder andere Mitbewerber versucht, sich hier und da einer Idee zu bemächtigen.
Es bringt doch niemanden etwas, wenn ein solches Produkt später im Handel liegt, aber wegen mangelnder Bekanntheit kaum ein Kunde zugreift.
http://www.gamigo.de/pics_screenshots/3002/33613_120x90.jpg (http://www.gamigo.de/pics_screenshots/3002/33613_640x480.jpg) http://www.gamigo.de/pics_screenshots/3002/33635_120x90.jpg (http://www.gamigo.de/pics_screenshots/3002/33635_640x480.jpg) http://www.gamigo.de/pics_screenshots/3002/33645_120x90.jpg (http://www.gamigo.de/pics_screenshots/3002/33645_640x480.jpg)
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Das Licht der Welt soll Dungeon Lords laut Okaysoft (http://www.okaysoft.de) am 19.11.2004 erblicken.
Viel gehört man ja bis jetzt noch nicht und selbst die Kollegen der Print-Presse konnten noch nicht wirklich viel über dieses Spiel schreiben.
Der Grund hierfür sind die Entwickler von Heuristic Park und an oberster Stelle natürlich D.W. Bradley (Wizardry V – VIII), die sich in Sachen Informationspolitik ein wenig schwer tun und kaum neues Material für die Presse freigeben. So hat das Spiel schon jetzt eine wirklich tolle Entwicklung hingelegt…
Der Blick in eine neue Welt
Zum Glück konnten wir bei Crimson Cow in Hamburg (verantwortlich für das Spiel hier in Deutschland) einen Blick auf die aktuellste Version werfen und waren so in der Lage in eine gänzlich neue Welt einzutauchen.
Auch war es uns weltweit als erstes Magazin überhaupt möglich, die neuen Außenareale zu bewundern, aber dazu später mehr.
Dungeon Lords präsentiert sich dem Spieler auf den ersten Blick wie eine Mischung aus Gothic 2, Morrowind und Diablo 2. Auch wenn man dem Spiel mit dieser Art „Schubladendenken“ ein wenig unrecht tut, so ist es doch für den interessierten Spieler wichtig, dieses wenigstens ungefähr zuordnen zu können.
Die 3D-Grafik ist wirklich atemberaubend und lädt zum munteren Monsterschnetzeln ein. Die verschiedenen Gegner sind traumhaft animiert und (man mag es kaum glauben) in Sachen KI wirklich richtig fiese Gesellen. Wo bei anderen Titeln versucht wird den Spieler mit einer Vielzahl an Gegnern zu attackieren, agieren die Angreifer hier weitaus geschickter.
Sobald mehr als ein Gegner auf den Spieler zustürmt, versuchen diese ihn in die Zange zu nehmen. Auch nehmen sie nicht einfach ihren eigenen Tod in Kauf, sobald man sich im Kampf befindet.
Merkt ein Gegner, dass er unterliegen könnte, kann es also auch durchaus passieren, dass dieser versucht zu entkommen. Durch eigene Zauber werden die Kämpfe zusätzlich zum Erlebnis. Unsere persönlichen Lieblinge sind derzeit „Sword of Baal“ (leuchtendes Schwert) in Kombination mit dem Zeitzauber. Bei solchen Fights kommt Kinofeeling pur auf. Vergleichbar mit der Bullet-Time aus Max Payne verläuft alles um einen herum in Zeitlupe während man genüßlich mit dem lieben Schwert die Monster in Geschnetzeltes verwandelt.
In den ersten Versionen des Spieles, die wir sehen konnten, fanden all die schicken Kämpfe meist in Städten, riesigen Magiertürmen oder, wie der Name es schon vermuten lässt, in Dungeon statt. In dieses trauten wir aber auch schon oft unseren Augen nicht. Denn das Team rund um D.W. Bradley hat es in der frühen Version schon geschafft eine nahezu perfekte Atmosphäre in den Verliesen und düsteren Gewölben aufzubauen...auf gut Deutsch:
"Ich bin ein Spieler, ich will hier nicht raus!!!"
Die Außenwelt: FANTASTISCH!
Wie schon vorher beschrieben, konnten wir weltexklusiv als erstes Magazin überhaupt einen Blick auf die Außenwelt werfen.
Die Grafik in der Stadt und in den unterirdischen Gewölben war ja schon fantastisch und man mag es kaum glauben, bei der Außenwelt haben sich die Entwickler wirklich selbst übertroffen.
Ein wenig (aber nur gaaanz wenig) können wir schon verstehen, dass man sich besonders hier bedeckt gehalten hat, denn wenn andere Studios sehen, wie grandios Heuristic Park die Außenwelt zum Leben erweckt hat, dürften einige von denen ihre Entwicklung um Monate nach hinten verschieben.
Die ganze Welt „lebt“. Die Bäume bewegen sich im Wind und auch die Gräser. Läuft unser Held z.B. zwischen Gestrüpp, biegen sich die Äste zur Seite. So etwas hat man bis jetzt wirklich noch in keinem Rollenspiel zu Gesicht bekommen.
An dieser Stelle verrieten uns die Jungs von Crimson Cow sogar noch etwas.
In der aktuellen Version gibt es nur eine Windgeschwindigkeit, in der nächsten (die wir natürlich auch umgehend in Augenschein nehmen wollen für euch) wird es davon mehrere geben.
Ersteindruck: Sehr Gut!
Es kommt nicht oft vor, dass man Spiele entdeckt, die man vorher nicht wirklich auf der Rechnung hatte und die einen dann dermaßen faszinieren, dass man ihren Release nicht mehr erwarten kann.
Dungeon Lords ist eine solche löbliche Ausnahme.
Wenn ich etwas bemängeln kann, dann ist es derzeit nur die Informationspolitik von Heuristic Park, wo man sich mit Freigabe von neuem Material so dermaßen schwer tut, das dieser wirklich tolle Titel momentan noch für viele Zocker schlichtweg unbekannt ist.
Man kann zu Recht stolz auf den bisherigen Entwicklungsstand sein, aber jetzt ist es einfach an der Zeit, dies auch der Öffentlichkeit deutlicher zu zeigen, auch wenn vielleicht die Gefahr besteht, dass der ein oder andere Mitbewerber versucht, sich hier und da einer Idee zu bemächtigen.
Es bringt doch niemanden etwas, wenn ein solches Produkt später im Handel liegt, aber wegen mangelnder Bekanntheit kaum ein Kunde zugreift.
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Das Licht der Welt soll Dungeon Lords laut Okaysoft (http://www.okaysoft.de) am 19.11.2004 erblicken.