PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Freundin 1.0



Nexus
08.05.2004, 23:15
Upgrade Problematik
------------------------------

Letztes Jahr hat ein Freund von mir den Upgrade von Freundin 1.0 nach
Ehefrau 1.0 vollzogen und dabei die Erfahrung gemacht, das letztere
Applikation extrem viel Memory verbraucht und nur sehr wenige
Systemressourcen übrig lässt.

Nun fand er überdies noch heraus, daß diese Applikation zusätzliche
"Child"-Prozesse aufruft, was natürlich noch mehr der schon raren
Systemressourcen beanspruchen wird. Keines dieser Phänomene wurde in
der Produktbeschreibung oder der Anwenderdokumentation erwähnt, wenn er
auch bereits von anderen Anwendern darauf hingewiesen wurde, daß dies
aufgrund der Natur dieser Applikation zu erwarten wäre.

Nicht nur daß sich Ehefrau 1.0 schon beim booten einklinkt, wo es
sämtliche Systemaktivitaeten überwachen kann, mußte er weiterhin
feststellen, daß einige Applikationen wie Skatnacht 10.3,
Besäufnis 2.5 und Kneipennacht 7.0 überhaupt nicht mehr laufen.
Das System stürzt einfach ab, wenn er diese
Anwendungen starten will (obschon sie früher problemlos liefen).

Bei der Installation bietet Ehefrau 1.0 keinerlei Optionen,
unerwünschte Plug-Ins wie Schwiegermutter 55.8 oder
Schwager Beta Release auszuschalten.

Darüber hinaus scheint die System-Performance jeden Tag mehr und mehr
zu schwinden. Die Features, die er in der kommenden Version Ehefrau 2.0
gerne sehen würde, wären:

A. ein "Erinnere mich nie wieder" Button,
B. Minimize Button
C. Ein Uninstall Programm, das es ihm ermöglicht, Ehefrau 1.0 jederzeit
ohne Verlust von Cache oder anderer Systemressourcen zu
deinstallieren, sowie
D. eine Option, den Netzwerktreiber im Multitasking Modus zu starten,
um somit mehr aus der Hardware herauszuholen.

Ich persönlich habe beschlossen, alle Kopfschmerzen mit Ehefrau 1.0 zu
vermeiden und bleibe deshalb bei Freundin 2.0. Doch auch hier fand ich
manche Probleme.

Zunächst mal kann man Freundin 2.0 nicht einfach über Freundin 1.0
drüber installieren. Zuerst muß nämlich Freundin 1.0 sauber
deinstalliert werden.
Andere Anwender behaupten, dies sei ein bekannter Bug, dessen ich mir
bewußt sein sollte. Offenbar verursachen beide Versionen von Freundin
Konflikte beim gemeinsamen Verwenden der I/O Ports.
Man müsste eigentlich meinen, ein so dummer Fehler sollte mittlerweile
behoben sein. Doch es kommt noch schlimmer:
Der Uninstall von Freundin 1.0 läuft nicht sonderlich zuverlässig.
Er läßt immer wieder unerwünschte Rückstände der Applikation im System.

Ein anderes ernstes Problem: Alle Versionen von Freundin lassen in
unregelmäßigen Abständen ein Hinweisfenster erscheinen, das mit einer
lästigen Meldung auf die Vorteile des Upgrades auf Ehefrau 1.0 hinweist.

Fehlerwarnung!

Ehefrau 1.0 hat einen undokumentierten Bug: Wenn Sie versuchen,
Geliebte 1.1 zu installieren, bevor Ehefrau 1.0 deinstalliert ist,
wird Ehefrau 1.0 alle MS Money Dateien löschen, bevor sie sich
selbst deinstalliert. Danach wird sich aber Geliebte 1.1 nicht
mehr installieren lassen wegen fehlender Systemressourcen.

Work-Around

Um den oben erwähnten Bug zu umgehen, installieren Sie Geliebte 1.1
auf einem anderen System und stellen sicher, niemals einen
Datentransfer - wie zum Beispiel Laplink 6.0 - laufen zu lassen.
Seien Sie sich auch bewußt, daß gewisse Shareware Applikationen
einen Virus enthalten könnten, der Ehefrau 1.0 infiziert.

Eine andere Möglichkeit wäre, Geliebte 1.0 über das UseNet unter
anonymem Namen laufen zu lassen. Hüten Sie sich aber auch hier
vor Viren, die Sie versehentlich über das UseNet herunterladen könnten.

Fazit

Der erwähnte Upgrade stellt insgesamt eine wenig empfehlenswerte Option
dar, die allenfalls bei eindeutiger Indikation sehr zurückhaltend
erwogen sein will. Üppig demissionierte Systemressourcen sind dabei
ein absolutes Muß.

Nexus
08.05.2004, 23:16
...du 30 Minuten brauchst um durch deine Playlist zu scrollen
...du bei Audiogalaxy schon A-G durch hast und grade halb durch H durch bist
...du Rohlinge bereits zum Einkaufspreis bekommst
...deine PC-Speaker teurer waren als dein kompletter PC
...BMG und Ariola bei dir fragen, was es noch nicht auf dem Musikmarkt gibt
...du bei Napster bei allen 3 Millionen Usern als MP3-König bekannt bist
...du für deine Festplatten die Wohnung ausbauen musst
...deine Telefonrechnung per Tieflader zugestellt wird
...deine MP3 Liste ausgedruckt mehr Seiten umfasst als "Der Herr der Ringe"
...diese Liste bei führenden Musikproduzenten als "Encyclopedia of Music" gehandelt wird

Nexus
08.05.2004, 23:17
DOS Airlines: Alle schieben das Flugzeug an, bis es abhebt. Dann
springen alle auf und lassen das Flugzeug trudeln, bis es wieder auf
dem Boden aufschlägt. Dann schieben wieder alle an, springen auf ...

Mac Airlines: Alle Stewards, Stewardessen, Piloten, Gepäckträger und
Ticketver-käufer sehen gleich aus, bewegen sich gleich und sagen das
Gleiche. Wenn man nach Details fragt, bekommt man immer die gleiche
Antwort: Das müsse man nicht wissen, wolle es auch nicht wissen und,
alles laufe schon richtig. Man solle also lieber gleich still sein.

Windows Airlines: Das Flughafenterminal ist schön bunt, die Stewards
und Stewardessen freundlich. Man gelangt ohne Probleme an Bord, ein
reibungsloser Start ... Plötzlich stürzt das Flugzeug ohne jegliche
Vorwarnung ab.

OS2 Airlines: Um an Bord des Flugzeugs zu kommen, muß man sein Ticket
zehnmal stempeln lassen und in zehn verschiedenen Schlangen anstehen.
Dann füllt man ein Formular aus, in dem man angeben muß, wo man
sitzen möchte und ob der Sitzplatz wie in einem Schiff, einem Bus oder
einem Zug aussehen soll. Wenn es einem gelingt, an Bord zu kommen, und
wenn das Flugzeug tatsächlich vom Boden abhebt, hat man einen wunderbaren
Flug ... - außer wenn die Höhen- und Seitenruder einfrieren. In diesem
Fall hat man jedoch noch genügend Zeit, sich auf den Absturz
vorzubereiten.

Unix Airlines: Jedermann bringt ein Stück des Flugzeugs zum Flughafen
mit. Alle gehen auf die Startbahn und setzen das Flugzeug Stück für
Stück zusammen. Dabei diskutieren sie fortwährend, welche Art von
Flugzeug sie gerade zusammenbauen.

VMS Airlines: Megacarrier mit weltweiter Ju52-Flotte. Passagiere streiken
zur Zeit gegen Umstellung auf moderneres Fluggerät. Spezialisiert auf
Formationsflug in kleinen Gruppen mit spektakulären Crashmöglichkeiten.

NT Airlines: Alle gehen auf die Startbahn, sagen im Chor das Paßwort und
bilden die Umrisse eines Flugzeuges. Dann setzen sich alle auf den Boden
und geben Geräusche von sich, als würden sie wirklich fliegen.

Nexus
08.05.2004, 23:18
Die "Stiftung Wasserfest" hat mehrere Rechnertypen auf ihre Eignung fuer den
Heimanwender ueberprueft. Getestet wurden verschiedene Hard- und
Softwarekomponenten. Als Problemstellung wurde festgelegt, dass der Rechner zwei
und drei addieren soll. Dabei kam es zu, fuer den Anwender hoechst
interessanten, unterschiedlichen Resultaten:
* Auf dem C64 wurde das Ergebnis (5) innerhalb von 1,023 Sekunden ermittelt.
Etwas stoerend wirkte sich der zweiminuetige Crackervorspann aus,
der Aufgrund eines Listschutzes nicht entfernt werden kann.
* Der Amiga errechnete als Resultat fuenf, allerdings muss peinlichst darauf
geachtet werden, dass sich die Systembibliotheken in den richtigen Pfaden
befinden. Der Stereosound kann nicht abgeschaltet werden. Waehrend der
Berechnung flackert allerdings der Bildschirm. Die Rechendauer ist von der
Flackerfrequenz abhaengig und schwankt zwischen 3 und 7 Sekunden.

* Auf dem PC unter DOS fehlte zuerst eine Installationsdiskette.
Nachdem diese beschafft war, stellte sich leider heraus, dass das
Diskettenformat nicht kompatibel zum eingebauten Laufwerk war. Mit einigen
Kniffen laesst sich das Programm aber von einem erfahrenen Anwender doch
installieren. Leider kann das Resultat nicht ausgegeben werden, da die
Fliesskommaroutinen nicht kompatibel zum Bildschirmtreiber sind, solange wie
eine Tastatur angeschlossen ist, oder eine ungerade Anzahl von "e" in der
CONFIG.SYS vorkommt.

* Der PC unter Windows rechnet noch.
Alle 5 Sekunden wird ein Hinweisfenster mit dem Inhalt: "Intel inside" ausgegeben.
Zur Zeit sind ca. zwei bis drei Billionen Fenster geoeffnet.

* Auf dem MAC erschien das Ergebnis bereits auf dem Bildschirm,
als der Tester mit der Diskette den Raum betrat. Ausgedruckt werden kann das
Ergebnis leider nur auf einem MAC-spezifischen Drucker, der den Preis eines
Luxusklasse-PKW hat. Handelsuebliche Drucker zu zivilen Preisen sind nur mit
Spezialkabeln anschliessbar, die alleine mehr kosten, als ein spezieller MAC-
Drucker.

* Ein Atari TT errechnete das Ergebnis in nicht messbar kurzer Zeit und gab es
voellig korrekt und gut lesbar auf dem Monitor aus. Auf Tastendruck konnte es
problemlos ausgedruckt oder gespeichert
werden. Da die Ausgabe jedoch nicht GEM-konform waren, wurde das Resultat von
den Anwendern nicht akzeptiert.

* Der Atari Falcon meldete unter dem ersten Task 42, gleichzeitig im zweiten
Task 0.4354655642476587E-231 und im dritten Task "Incorrect formula!" als
Ergebnis. Anschliessend warf er zwei Bomben in drei Fenstern.

* Eine Workstation unter UNIX wird zur Zeit noch von einem Tool durchgescannt
das ermittelt, mit welcher ESC-Tastenkombination der "emacs" verlassen werden
kann, nachdem man "2+3" eingegeben hat.

* Der Archimedes verwies den Anwender unter Berufung auf seinen RISC-Prozessor
an einen Taschenrechner.

* Ein ZX-Spektrum ermittelte in sehr kurzer Zeit voellig korrekt als Ergebnis
fuenf und liess sich durch einfachste Befehle dazu bringen, dies auf Drucker
oder Bildschirm auszugeben. Damit entspricht er nicht den Anforderungen der
heutigen Zeit und geht als schwaechster Kandidat aus dem Test hervor.