didi
14.06.2004, 19:39
Vor gut zwei Jahren hauchte „Syberia“ dem tot geglaubten 2D-Adventure-Genre wieder neues Leben ein. Wunderschöne Grafiken des Künstlers Benoîte Sokol und eine stimmungsvolle sowie spannende Handlung machte die rätselhafte Geschichte rund um Kate Walker zum Überraschungshit. Kurz nachdem das Abenteuer auch für die Xbox erschienen ist, gibt es jetzt die lang erwartete Fortsetzung.
Praktischerweise hat Atari den ersten Teil kürzlich für die Xbox herausgebracht, sodass man die Vorgeschichte spielen kann, bevor man sich dem neuen Abenteuer widmet. Und das zahlt sich durchaus aus, denn die Fortsetzung schließt fast nahtlos an das Original an, und man wird in einen Strudel aus Ereignissen hineingezogen.
Im ersten Teil hatte die Protagonistin Kate Walker den alten Automatenbauer Hans Vorarlberg ausfindig gemacht. Jetzt begleitet sie ihn auf seiner letzten Reise nach dem sagenumwobenen Syberia, wo es noch Mammuts geben soll. Mit dabei ist wieder der mechanische Sidekick Oscar, der dem ernsten Thema etwas Humor gibt. Außerdem begleitet sie ein kleiner weißer Eisbär, der nicht spricht, sich aber trotzdem verständlich machen kann. Anders als im ersten Teil reist man nicht um die halbe Welt sondern bleibt in den eisigen Gefilden. Dabei sind die schönen Schnee- und Wettereffekte erwähnenswert, während sonst bei der Grafik-Qualität alles beim (bildhübschen) Alten geblieben ist.
Der berühmte französische Comiczeichner Benoit Sokal hat dem Spiel wieder seinen einzigartigen Look verpasst. Die dichte Story, anspruchsvolle Rätsel und die schöne Grafik zeigen, dass nicht jedes Spiel in Echtzeit-3D gerendert werden muss, um eine gewisse Qualität zu erreichen. Syberia II ist ein ruhiges und langsames Spiel, für das man eine gehörige Portion Geduld braucht, wofür man aber mit einer romanhaften Geschichte belohnt wird.
Dabei kommt das Spiel völlig ohne Gewalt aus, nur seine Gehirnwindungen muss man mitunter etwas quälen. Syberia II ist nicht ganz so originell wie der erste Teil, ist aber für Adventure-Fans absolut unverzichtbar, und schon gar für alle die schon immer wissen wollten, wie es mit Kate weiter geht. Benoit Sokal hat übrigens ausgeschlossen, dass es einen dritten Teil geben wird, allerdings sind schon weitere Games des Künstlers in Planung.
Fazit: Fantastisches Abenteuer mit spielfilmreifer Handlung und schönen Grafiken, die nicht ganz an den ersten Teil herankommt. Nichts für Adventure-Einsteiger, aber ein absolutes Muss für Fans des Originals.
Plattform: PC (getestet), Xbox
Publisher: Atari
Quelle: www.krone.at
Praktischerweise hat Atari den ersten Teil kürzlich für die Xbox herausgebracht, sodass man die Vorgeschichte spielen kann, bevor man sich dem neuen Abenteuer widmet. Und das zahlt sich durchaus aus, denn die Fortsetzung schließt fast nahtlos an das Original an, und man wird in einen Strudel aus Ereignissen hineingezogen.
Im ersten Teil hatte die Protagonistin Kate Walker den alten Automatenbauer Hans Vorarlberg ausfindig gemacht. Jetzt begleitet sie ihn auf seiner letzten Reise nach dem sagenumwobenen Syberia, wo es noch Mammuts geben soll. Mit dabei ist wieder der mechanische Sidekick Oscar, der dem ernsten Thema etwas Humor gibt. Außerdem begleitet sie ein kleiner weißer Eisbär, der nicht spricht, sich aber trotzdem verständlich machen kann. Anders als im ersten Teil reist man nicht um die halbe Welt sondern bleibt in den eisigen Gefilden. Dabei sind die schönen Schnee- und Wettereffekte erwähnenswert, während sonst bei der Grafik-Qualität alles beim (bildhübschen) Alten geblieben ist.
Der berühmte französische Comiczeichner Benoit Sokal hat dem Spiel wieder seinen einzigartigen Look verpasst. Die dichte Story, anspruchsvolle Rätsel und die schöne Grafik zeigen, dass nicht jedes Spiel in Echtzeit-3D gerendert werden muss, um eine gewisse Qualität zu erreichen. Syberia II ist ein ruhiges und langsames Spiel, für das man eine gehörige Portion Geduld braucht, wofür man aber mit einer romanhaften Geschichte belohnt wird.
Dabei kommt das Spiel völlig ohne Gewalt aus, nur seine Gehirnwindungen muss man mitunter etwas quälen. Syberia II ist nicht ganz so originell wie der erste Teil, ist aber für Adventure-Fans absolut unverzichtbar, und schon gar für alle die schon immer wissen wollten, wie es mit Kate weiter geht. Benoit Sokal hat übrigens ausgeschlossen, dass es einen dritten Teil geben wird, allerdings sind schon weitere Games des Künstlers in Planung.
Fazit: Fantastisches Abenteuer mit spielfilmreifer Handlung und schönen Grafiken, die nicht ganz an den ersten Teil herankommt. Nichts für Adventure-Einsteiger, aber ein absolutes Muss für Fans des Originals.
Plattform: PC (getestet), Xbox
Publisher: Atari
Quelle: www.krone.at