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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Intel lässt Details



didi
04.06.2004, 14:08
Intel lässt Details zu kommenden Pentium-4-Versionen entschlüpfen

n einer öffentlichen "Product Change Notification", mit denen Intel Entwickler über Produktveränderungen informiert, tauchen zurzeit noch geheime Details der kommenden Pentium-4-Prozessoren im LGA775-Gehäuse auf.

Die Product Change Notification (PCN) Nummer D0104101 vom 1. Juni beschreibt ein neues Stepping der 90-Nanometer-Prozessoren (Prescott). Dreizehn neue Pentium-4-Versionen mit Taktfrequenzen zwischen 2,8 und 3,6 GHz kündigt Intel an, davon acht im neuen LGA775-Gehäuse. Von diesen sollen wiederum drei (mit 3,2, 3,4 und 3,6 GHz) mit der 64-Bit-Erweiterung Intel Extended Memory 64 Technology (EM64T) aufwarten. mehr (http://www.heise.de/newsticker/meldung/47931)


Quelle: heise

didi
17.10.2004, 11:14
Intel scheitert an 4-GHz-Hürde


http://wcm.krone.at/hps/upload/hxmedia/2002/11/14/2_TF8B9yowaa4Kc.jpg

Der Sturm auf die 4-GHz-Hürde muss wohl noch ein wenig warten. Den Pentium-Prozessor mit dieser medienwirksamen Taktfrequenz auszustatten, ist bei Intel an den Entwicklungskosten gescheitert. Jetzt sollen stattdessen langsamere Chips optimiert werden.

Für 2005 war der Super-Pentium geplant, doch daraus wird nichts. Statt Gigahertz-Wahn kehrt langsam Vernunft ein. Vorbei das Rennen um immer weiter gesteigerte Taktraten. Intel spricht von zu großem Aufwand. Bei Vorseriengeräten hatte es des Öfteren Schwierigkeiten gegeben.

Ein bisschen höher als bisher soll Intels Top-Prozessor aber dennoch getaktet werden. Der bisher schnellste Pentium-Chip mit 3,6 GHz bekommt einen 200 Hz stärkeren Bruder. Bei 3,8 GHz ist dann erst mal das Ende der Fahnenstange.

Doch auch Konkurrent IBM hat Probleme bei der Miniaturisierung der Chips im so genannten 90nm-Verfahren hat aber auch Konkurrent IBM Probleme; ein viel zu hoher Anteil hergestellter Prozessoren wandert als Ausschuss auf den Müll.

Dass eine hohe Taktfrequenz nicht das allein selig machende Geschwindigkeitskriterium ist, wird dem User schon seit einiger Zeit klar gemacht. So begann Intel, seine Prozessoren nicht mehr nach GHz, sondern mit Produktnummern ähnlich der von Autos zu bezeichnen. Besonders beschleunigte Chips holen ihr Tempo z. B. aus einem größeren Cache auf dem Chip und eine höhere Bus-Geschwindigkeit.


Quelle: www.krone.at